Handdruckspritzen
und Feuerwehrfahrzeuge vermitteln einen Eindruck von der Entwicklung der
Brandbekämpfung. Ergänzende Exponate aus dem alltäglichen
Umfeld wie z. B. eine historische Zapfsäule stellen einen Zeitbezug
her. In einem Raum des Museums wurde das Gerätehaus einer ländlichen
Feuerwehr der 1950er Jahre nachgebildet.
Im Rahmen der regionalen Brandschutzerziehung ist das Feuerwehrmuseum eine
feste Größe geworden, Kinder machen einen großen Teil der
Besucher aus. Die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehrhistorik Pasewalk e.V. führt
in Verbindung mit dem Feuerwehrmuseum Pasewalk, Feuerwehrhistorikertage
als Möglichkeit des Erfahrungsaustausches zwischen Interessierten durch.
In der Arbeitsgemeinschaft gibt es eine Reihe von Feuerwehrangehörigen,
die sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert haben, wie z. B. Feuerwehrfahrzeuge
oder die pommersche Feuerwehrverbandsgeschichte. Ziel ist die Einrichtung
eines Archivs im Feuerwehrmuseum Pasewalk.
Mit Fahrzeugen aus dem Bestand des Feuerwehrmuseums Pasewalk werden Feuerwehren
bei der Gestaltung von Feiern, Jubiläen u.a. unterstützt.
Pasewalk liegt im Osten Mecklenburg-Vorpommerns nahe der Grenze zu Polen
und dem Stettiner Haff. Auf dem Weg von Berlin zur Insel Usedom kommt man
durch Pasewalk. Dort befindet sich das Feuerwehrmuseum auf dem Gelände
der Kreisfeuerwehrzentrale. In einem ehemaligen Werkstattgebäude der
Transportpolizei entstanden von 1994 bis zur Einweihung am 30. August 1998
Ausstellungsräume mit insgesamt 560 qm Ausstellungsfläche. In
einem Vortragsraum werden Sonderausstellungen gezeigt. In Garagen neben
dem Museum befinden sich weitere Großgeräte.
Das Feuerwehrmuseum wird auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen dem Landkreis
Uecker-Randow, dem Kreisfeuerwehrverband, der Stadt Pasewalk, der Freiwilligen
Feuerwehr Pasewalk und der Arbeitsgemeinschaft Feuerwehrhistorik Pasewalk
e.V. betrieben.