In zwei modernen
Hallen können die Besucher die älteste Dampfspritze Deutschlands,
Motorspritzen, Anhängeleitern, Löschfahrzeuge und Drehleitern,
die ab 1869 bis 1967 gebaut wurden, aus nächster Nähe betrachten.
Sie erfahren von den Originalobjekten, wie unterschiedlich die Feuerwehren
in der Stadt und auf dem Land ausgerüstet waren. Bis auf wenige Ausnahmen
stammen alle Fahrzeuge aus Schleswig-Holstein; Besucher der Region treffen
mit ein wenig Glück auf ihr altgedientes Einsatzfahrzeug.
Nach einem kurzen Gang über den Hofplatz betritt man den Altbau. Hinter
seinen dicken Mauern birgt er alte Handdruckspritzen, Uniformen, Urkunden,
Fotografien, Orden und Ehrenzeichen sowie eine wertvolle Handschrift: das
Buch der 'Quickborner Brandgilde', gestiftet 1725.
In allen Ausstellungsräumen hängen hierarchisch gegliederte, knapp
formulierte Begleittexte, die nicht nur Exponate erläutern, sondern
auch auf die allgemeine Technik-, Kultur- und Sozialgeschichte Bezug nehmen.
Die Entwicklung des Brandschutzes ist ein Teil unserer allgemeinen Technikgeschichte,
die der Besucher beim Gang durch die Ausstellung erfährt. Die wissenschaftliche
Leitung des Museums beantwortet sorgfältig alle Fachfragen.
Während der warmen Jahreszeit können Kindergruppen und Schulklassen
historische Löschmethoden selbst ausprobieren. Mit einem speziellen
Veranstaltungsprogramm wenden wir uns an fachfremde Besucher: über
Himmelfahrt findet alljährlich die Ausstellung 'Zeitgenössisches
Kunsthandwerk' statt. In variierenden Abständen laden wir u. a. zu
Modelldampfmaschinentreffen und Feuerperformances ein. Weitere Ausstellungen
entstehen aus der regelmäßigen Zusammenarbeit des Feuerwehrmuseums
mit dem FORUM Norderstedt, Kultur & Städtepartnerschaften.
In der Museumskneipe kann der Museumsbesuch bei 'Speis und Trank' ausklingen
oder man trifft sich des Abends mit Freunden und feiert; bis zu 65 Personen
finden hier Platz.